An den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Philipp Schroegel

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/ Diplom-Physiker
/ Master in Public Policy
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Philipp Schrögel
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Forschung

Forschung zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik

Einerseits verfolge ich den wissenschaftlichen Diskurs im Feld der Wissenschaftskommunikation durch Konferenzbesuche und eigene Präsentationen. Denn ich bin der Meinung, eine fundierte Tätigkeit als Wissenschaftskommunikations-Praktiker erfordert es, kontinuierlich die wissenschaftlich-kritische Reflexion der praktischen Tätigkeiten zu bedenken, sich an neuen empirischen Erkenntnissen zu orientieren und selber in die Diskussion einzubringen.  Andererseits begleite ich auch konkrete eigene Projekte mit wissenschaftlichen Fragestellungen mit dem Ziel einer Publikation.

Mein hauptsächliches wissenschaftlkiches Engagement bündelt sich seit Februar 2016 in meiner (halben) Stelle an der Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dort arbeite ich im Forschungsprojekt „Science in Presentations“:

Science in Presentations

Science Slam Präsentation

Mündliche Vorträge für ein Laienpublikum begleiten die Wissenschaft seit jeher. Der klassische Vortrag wird dabei längst durch den Einsatz diverser Visualisierungsmethoden ergänzt. Neben realen Gegenständen veranschaulichen Bilder, Grafiken, Videos und Animationen die Inhalte und geben Einblick in die Forschung. Aber welche Präsentationsformen bevorzugen Wissenschaftler, wenn Sie in der Öffentlichkeit auftreten? Und was unterscheidet etwa einen PowerPoint-gestützten Vortrag für den Tag der offenen Tür von Science Slams oder Online-Präsentationen im Internet?

Diese und weitere Fragen erforscht in dem Projekt „Science In Presentations“ federführend die Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in den nächsten drei Jahren. An dem Forschungsprojekt beteiligt ist außerdem das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), das Kommunikationsseminare für Wissenschaftler bietet. Die Klaus Tschira Stiftung fördert das Forschungsprojekt.

Neben der Entwicklung einer Typologie der Präsentationsformen steht das Publikum – die Nutzer solcher Präsentationen – im Mittelpunkt des Projekts. Was erwarten sie? Wie gehen sie mit den Präsentationen um und wo entstehen Kommunikationsprobleme? Die empirische Erforschung dieser Fragen wird mit innovativen wissenschaftlichen Methoden betrieben – von Befragungsvarianten bis hin zur Aufzeichnung von Blickbewegungen (Eye Tracking).

Darüber hinaus untersuchen die Forscher, inwiefern sich unterschiedliche Bestandteile von Präsentationen positiv oder negativ auf die Verständlichkeit auswirken. Dazu werden die Experten des NaWik Varianten von Präsentationen erstellen und vergleichen – etwa mit mehr oder weniger hohem Bildanteil oder erläuternden Grafiken. Auf Basis der empirischen Forschung soll dazu in einer zweiten Projektphase unter anderem ein praxisnaher Leitfaden für die Erstellung ausgewählter Präsentationsformen entstehen.

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